Blockchain Initiative Energie +

Die items GmbH ist seit 2018 Mitglied der Blockchain-Initiative Energie+ im EDNA Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e. V. und versteht sich als Interessensvertreter der beteiligten Marktpartner und will die Akzeptanz und Einführung dieser revolutionären Technologie in der Energiewirtschaft frühzeitig fördern. Dazu gehört der Aufbau von Infrastrukturen ebenso wie die Beeinflussung rechtlicher und politischer Rahmenbedingungen. Auf diese Weise sollen die Chancen der Blockchain und anderer Technologien für datengetriebene Innovationen erschlossen sowie in Wechselwirkung damit auch neue Geschäftsmodelle für die Energiewirtschaft entwickelt und vorangetrieben werden. Dabei engagiert sich die Blockchain-Initiative Energie+ nicht nur national, sondern auch auf europäischer Ebene.

Lieferantenwechsel per Blockchain: in zehn Jahren Standard?

Warum nicht? Die heutigen technologischen Grundlagen der Marktkommunikation sind in zehn Jahren voraussichtlich abgelöst und Blockchain könnte ein sinnvoller technologischer Baustein sein, den es zu überprüfen gilt. Genau diesen Umstand haben wir uns in der Blockchain Initiative Energie zum Ziel gesetzt: die Technologie prüfen, regulatorische Rahmenbedingen bewerten, neue Prozessideen skizzieren und eine Marktdiskussion anregen.Lieferantenwechsel per Blockchain Wir sind bei den Aktivitäten der Mako-Chain nicht mit dem Anspruch gestartet, die Blockchain »rettet die Energiewirtschaft«. Solche Überspitzungen schaden mehr, als dass sie Nutzen bringen. Es gilt, nüchtern zu bewerten, ob die Technologie für den Einsatz in der Marktkommunikation geeignet sein kann. Für einen produktiven Einsatz ist noch ein langer Weg zu gehen, der technologische und regulatorische Entwicklungen voraussetzt, aber vor allem eine Offenheit zur Evaluierung am Markt und eine geeignete Governance-Struktur.

Hier geht es zum vollständigen Fachartikel

Prozessautomation in der Marktkommunikation durch Blockchain

Der Stromanbieterwechsel ist heute noch längst nicht automatisiert und einzelne Schritte verlangen nach einer Überarbeitung durch Sachbearbeiter. Die unterschiedlichen Standards der einzelnen Akteure erschweren den Prozess zusätzlich, da manuell übertragene oder bearbeitete Daten oftmals zusätzlich geprüft werden müssen.

Dem Problem widmet sich die Technologie Blockchain, welche die Wechselprozesse in der Marktkommunikation dezentralisieren und standardisieren soll. Eine ausführliche Bedarfsanalyse und aktuelle Ergebnisse von Forschungsunternehmen liefert der Artikel „Erhebliche Prozessbeschleunigung des Stromlieferantenwechsels mittels Blockchain“.

Ergebnisse aus der dena Studie “Blockchain in der integrierten Energiewende”

dena-Studie:
Einsatz von Blockchain im Energiesystem ist schon heute sinnvoll
Rahmenbedingungen für Schlüsseltechnologie der Energiewende verbessern und Investitionsbereitschaft erhöhen
Berlin, 26.02.2019 Schon heute kann die Blockchain-Technologie in vielen Bereichen der Energiewirtschaft Mehrwert für Unternehmen und Verbraucher bieten, so ein Ergebnis der Studie „Blockchain in der integrierten Energiewende“ der Deutschen Energie-Agentur (dena). Sie untersucht den Beitrag der Blockchain zur Energiewende anhand elf konkreter Anwendungsfälle aus den energiewirtschaftlichen Kernbereichen Asset Management, Datenmanagement, Marktkommunikation, Stromhandel und Finanzierung. Dabei bezieht sie das Know-how von 16 Partnerunternehmen, zwei unabhängigen Gutachtern und neun Beratern aus Wissenschaft und Wirtschaft ein.
Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung: „Unsere Studie zeigt, dass die Blockchain besonders dann nützlich werden kann, wenn sie existierende Protokolle zum digitalen Informationsaustausch ergänzt. Sie verdeutlicht aber auch, dass für jede Anwendung eine Einzelfallanalyse erforderlich ist. Damit sich die Kerntechnologie weiterentwickeln und ihr Einsatz in der Energiewirtschaft ausgeweitet werden kann, müssen Politik und Wirtschaft dem Thema eindeutig mehr Aufmerksamkeit schenken.“
Wichtig ist dabei vor allem, neueste energiewirtschaftliche Untersuchungsergebnisse auch in der geplanten Blockchain-Strategie der Bundesregierung, die für diesen Sommer angekündigt ist, zu berücksichtigen. Ebenso erforderlich ist die stärkere Förderung einer breit angelegten, realen und marktnahen Erprobung im Energiesektor und die Erforschung von Akzeptanzeffekten, die durch den Einsatz der Blockchain auch für die Energiewende erzielt werden können.

Wirtschaftliche, technologische und regulatorische Einschätzungen bestimmen den Erfolg

Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Blockchain in einzelnen untersuchten Anwendungsfeldern unter wirtschaftlichen, technologischen und regulatorischen Gesichtspunkten einen Mehrwert für Unternehmen darstellt, wenngleich diese Dimensionen immer separat bewertet und gegeneinander abgewogen werden müssen: Denn auch wenn ihr Einsatz in einem speziellen Anwendungsfall beispielsweise technisch bereits sehr reif ist, so können energie- oder datenrechtliche Hürden den betriebswirtschaftlichen Nutzen verringern.
Im Untersuchungsfeld Wirtschaftlichkeit zeigt die Studie das Potenzial der Technologie, über Automatisierungseffekte und Prozessoptimierungen zur Senkung von Betriebskosten beizutragen und auf Basis eines gesteuerten Informationsmanagements Zusatznutzen zu generieren. Anwendungsbereiche, in denen ein besonders hoher ökonomischer Nutzen des Blockchain-Einsatzes erwartet wird, sind unter anderem die Zertifizierung von Herkunftsnachweisen, die Anmeldung von Anlagen im Marktstammregister und Energiedienstleistungen für Gebäude und Industrieprozesse.
Bei der Beurteilung der technologischen Eignung von Blockchain in den energiewirtschaftlichen Anwendungsfeldern ragen derzeit unter anderem die Energiedienstleistungen für Gebäude und Industrieprozesse, der Peer-to-Peer-Handel und Mieterstrom hervor. Generell befindet sich die Technologie noch in der Entwicklungsphase hin zur technischen Reife. Es wird aber mit Hochdruck an der Verbesserung der Schnittstellen und der Entwicklung erster Standards gearbeitet, was die Skalierungsfähigkeit positiv beeinflussen wird.
Im regulatorischen Assessment der Anwendungsfälle zeigt die Studie, dass der Blockchain-Einsatz im Energiebereich im Rahmen des Energierechts prinzipiell möglich ist, aber eine Einzelfallbewertung zwingend erforderlich macht. Einflussfaktoren der Anwendung sind unter anderem Datenschutzrecht, Datensicherheitsrecht und das Energierecht. Anwendungsfelder mit vergleichsweise hohen regulatorischen Herausforderungen sind die Zertifizierung von Herkunftsnachweisen und die Anmeldung von Anlagen im Marktstammdatenregister.

Für Unternehmen ein guter Zeitpunkt zum Einstieg
Für Unternehmen der Energiewirtschaft, die erste Erfahrung mit der Blockchain sammeln oder Pilotprojekte starten wollen, ist jetzt ein guter Zeitpunkt. Auch der strategische Nutzen für Unternehmen steigt: Neben dem Initiatorvorteil am Markt können sich in einzelnen Fällen aus der Blockchain-Erprobung Synergieeffekte für die in-house-Entwicklung anderer innovativer Digitalprodukte und -dienstleistungen ergeben. Beim Einstieg in die Technologie hilft Unternehmen eine Checkliste, die in der Studie enthalten ist.
Für Philipp Richard, Teamleiter für Digitalisierung und Projektleiter der Blockchain-Studie, werden sich die Vorzüge der Technologie – Transparenz, Vertrauensfunktion, Sicherheit und Datenhoheit – für das Energiesystem in den kommenden Jahren weiter verstärken: „Die Blockchain steht am Anfang ihrer Lernkurve. Technologische Weiterentwicklungen in den nächsten ein bis zwei Jahren werden die Transaktionsgeschwindigkeit der Blockchain erhöhen, ihre Interoperabilität und Anwendbarkeit verbessern, Energieverbräuche senken und so die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Es ist ihr zuzutrauen, in den kommenden Jahren Aufgaben zu unterstützen, die weit über die bisher bekannten Anwendungsfälle hinausgehen.“

Die dena-Blockchainstudie
Die Studie analysiert Anwendungsfälle für Blockchain im Energiesystem unter anderem hinsichtlich technologischer Reife, Wettbewerbssituation mit anderen Digitaltechnologien, betriebs- und volkswirtschaftlichem Nutzen, strategischem Mehrwert und regulatorischem Umfeld. Daraus wurden Handlungsempfehlungen für Politik, Energiewirtschaft und Blockchain-Szene abgeleitet.

Die Studie wurde gemeinsam mit folgenden Partnern realisiert: Alliander, BKW, cronos Unternehmensberatung, DKB, EnBW Energie Baden-Württemberg, EWE NETZ, General Electric, items, ista International, Mainova, Netz Lübeck, Pfalzwerke, Rheinische NETZGesellschaft, Siemens, Stadtwerke Leipzig, VERBUND.
Fachgutachter sind Prof. Dr. Jens Strüker, Geschäftsführer, Institut für Energiewirtschaft (INEWI) der Hochschule Fresenius für den ökonomischen und technologischen Part und Dr. Ludwig Einhellig, Senior Manager & Head of Smart Grid, Deloitte für den regulatorischen Teil.
Die Studie „Blockchain in der integrierten Energiewende“ und weitere Informationen zum Thema sind online verfügbar unter www.dena.de/blockchain.

Quelle:
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena), Dr. Sebastian Fasbender

Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) auf der E-world 2019

Auf der E-world 2019 stellt die Blockchain-Initiative Energie ihren ersten Prototypen zur Automatisierung der Marktkommunikation „MaKoChain“ vor. Die MaKoChain ermöglicht es, dass von mehreren Anwendern gemeinsam sowohl Daten generiert als auch verarbeitet werden können. Welche weiteren Kriterien die Blockchain in der Marktkommunikation erfüllt und wie der Prototyp auf der E-World vorgestellt wurde, erfahren Sie auf dem Messestand der items oder in folgendem Artikel der E&M.

Mit Blockchain zum autonomen Quartier

Vom Hype zum Realismus

Kaum eine Studie zum Thema Blockchain in der Energiewirtschaft vergeht, ohne dass eine vollständige Revolution der bisherigen Versorgungslandschaft angekündigt wird. Von der Ablösung der Rolle des Lieferanten bis zu der des Verteilnetzbetreibers, es gibt kaum eine Stufe in der Wertschöpfungskette, die angeblich nicht durch die Blockchain-Technologie verändert werden soll.

Zu Beginn des Jahres 2018 noch auf dem Höhepunkt des Gartner Hype Cycles, kehrt langsam Realismus in der Branche ein. Die Frage ist, welche Probleme wirklich mit der Blockchain gelöst werden können, denn bei der Blockchain handelt es sich um eine Technologie, die sich noch im Entwicklungsstadium befindet, auch wenn die Entwicklungsgeschwindigkeit rasant ist.

Die Vorteile einer sicheren dezentralen Datenbank verbunden mit der Funktionalität der Smart Contracts, welche die Basis für autonome, standardisierte Prozesse darstellen können, kann sicherlich ein interessantes Werkzeug für die Energieversorgungsbranche darstellen, welche die Herausforderungen einer dezentralen Energiewende realisieren muss.

Die Probleme von Morgen sind nicht mehr mit der Technologie von heute lösbar

Gerade bei der heutigen Marktentwicklung stellt sich die Frage, mit welcher Technologie die Herausforderungen der Energiewende gelöst werden können. So nimmt der Zubau Erneuerbarer Energien im Verteilnetz stetig zu. Bereits heute werden über 95% aller Anlagen dort installiert. Durch den zunehmenden Trend der Installation von Speichern und privater Ladeinfrastruktur wird es für den zuständigen Netzbetreiber immer schwieriger, sein Netz zuverlässig zu steuern. Verfahren von heute, bei denen die Regelung einzelner Assets manuell in der Netzleitstelle durch Anweisung des vorgelagerten Netzbetreibers erfolgt, werden bei der Vielzahl von Erzeugern und Verbrauchern auf einzelnen Netzsträngen in Zukunft nicht mehr möglich sein. Vielmehr ist eine Querschnittstechnologie erforderlich, die automatisiert, ohne menschliches Eingreifen, die Steuerung des Netzes übernimmt.

Diesbezüglich kann Blockchain, über die Funktionalität der Smart-Contracts, die geeignete Querschnittstechnologie darstellen. Private Walletboxen, die bislang gar nicht oder lediglich über Zeitschaltuhren gesteuert werden, könnten so beispielsweise automatisiert gesteuert werden, denn die meisten Netze sind nicht auf Basis eines Gleichzeitigkeitsgrades von 1 ausgelegt worden, damit alle Hausbesitzer zeitgleich um 17 Uhr ihr Elektromobil auftanken können. Ein Netzzusammenbruch könnte so verhindert werden.

Daneben würde die Blockchain-Technologie die Implementierung kleinteiliger, regionaler Geschäftsmodelle ermöglichen, um über den Energievertrieb neue Einnahmemöglichkeiten zu generieren. Geschäftsmodelle wie Mieterstrom oder Quartierlösungen erfordern ein anderes Vorgehen, als es heute beim üblichen Massenkundengeschäft der Fall ist.

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Der erste Pilot für die Vision von Morgen

Unter Berücksichtigung des Trends der komplexeren Netzsteuerung und der Entwicklung des Kunden zum Prosumer, kann es bereits heute Sinn machen, sich frühzeitig mit einem Piloten zu beschäftigen. Hierbei könnte ein Blockchain Mieterstrom-Share-Investing-Modell ein interessantes Projekt darstellen.

Das Ziel hierbei ist der Aufbau eines Mieterstromprojektes, bei dem die Mieter in die PV-Anlage investieren können. Abhängig vom Investment erfolgen Bilanzierung und Zuordnung des Eigenverbrauchs an die jeweiligen Parteien. Das Objekt wird vom EVU als Mieterstrombetreiber betrieben. Eine Verzinsung des Kapitals findet über einen Teil der Mieterstromzulage statt.

Statt wie bisher, haben Kunden nun die Möglichkeit, in neue Projekte zu investieren und von diesen direkt zu profitieren. Darüber hinaus profitiert der Kunde aktiv durch einen günstigeren Strompreis. Durch den Einsatz der Blockchain kann eine sachgerechte und transparente Bilanzierung des Eigenverbrauchs erfolgen, dem eingesetzten Investment gegenübergestellt werden und von jedem Akteur exakt nachvollzogen werden.

Der Feldtest umfasst eine intelligente, manipulationssichere Abrechnung, deren technologische Grundidee sich auch auf das Stromnetz übertragen lässt.

Durch den Anstieg von Assets sowohl im Bereich der Erzeugung als auch auf der Verbrauchsseite, Beispiel E-Mobility, ist eine automatische Interaktion der einzelnen Assets erforderlich. Hierfür ist insbersondere die Blockchain als Querschnittstechnologie geeignet. Durch einen Prototyp können bereits heute erste Szenarien für die Energiewelt von Morgen getestet werden. Der Prototyp kann darüber hinaus auch mit beliebigen Use-Cases wie einer intelligenten E-Ladesäule verknüpft werden. Durch einen Piloten wird die technische Grundlage für ein sich selbstverwaltendes und autonomes Quartier geschaffen, das skaliert werden kann.

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Der Gesetzgeber schafft die Grundlage mit dem EU-Winterpaket

Die Förderung dezentraler, autonomer Quartierslösungen soll nach dem Willen des Gesetzgebers deutlich stärker als bisher ausgebaut werden. Eine Grundlage soll das neue Liberalisierungspaket der EU, das EU-Winterpaket, darstellen. In der aktuell neu beschlossenen  Erneuerbaren Richtlinie in Artikel 21, ist eine Möglichkeit des Peer-to-Peer-Handels durch den Endverbraucher vorgesehen, bei dem dieser z. B. seinen überschüssigen Strom an seinen Nachbarn verkaufen könnte, ohne dass er die Rolle des Lieferanten einnehmen muss. Gleichzeitig sollen alle Umlagen für Mieterstromprojekte fallen, um so einen möglichst schnellen Ausbau zu ermöglichen. Die Richtlinie soll zum 01.01.2020 in Kraft treten, wobei die Umsetzung in nationales Recht bis Mitte 2021 zu erfolgen hat.

Durch die Schaffung eines rechtlichen Rahmens, der die regulatorischen Hürden für einen dezentralen Energiehandels senkt, verbunden mit einer finanziellen Subventionierung, könnte die Blockchain-Technologie ein realistisches Szenario darstellen. Ein Grund mehr, bereits heute mit dem ersten Piloten zu beginnen.

 

Marcel Linnemann

Innovationsmanagement

MaKoChain: Der Lieferantenwechsel in der Blockchain

Mit der MaKoChain zeigt die Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) auf der E-world 2019 in einem Live-Szenario am Beispiel des Lieferantenwechsels, wie sich die Marktprozesse in der Energiewirtschaft künftig auf Basis der Blockchain-Technologie abbilden lassen könnten. Zuvor hatte die BCI-E den Prozess gegen den im Sommer 2018 vorgestellten Entscheidungsbaum abgeglichen. Das Ergebnis: In allen fünf Punkten erfüllte der Lieferantenwechsel die Voraussetzungen für einen sinnvollen Einsatz dieser Technologie.

„Die Blockchain-Technologie bietet in diesem Zusammenhang das Potenzial, den Prozess der Marktkommunikation deutlich zu verschlanken sowie Technologie- und Medienbrüche zu reduzieren. Eine hohe Sicherheit und Vertraulichkeit beim Datenaustausch bleiben dabei gewährleistet. Insofern sehen wir unseren Prototyp als einen ernstgemeinten Vorschlag für den Markt”, fasst Alexander Sommer von der items GmbH und Sprecher der BCI-E-Gruppe Technik das Ergebnis der Validierung zusammen.

Der Prototyp der MaKoChain wird auf einer Pressekonferenz am Mittwoch, den 6. Februar 2019, um 15:00 Uhr auf dem Gemeinschaftsstand Fraunhofer-Institut IOSB-AST/DiCentral in Halle 3 (Stand 272) erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt.

Marktkommunikation der Zukunft durch Blockchain

Wir sind Teil der Entwicklung der Blockchainlösung MaKoChain.

Es wird viel darüber diskutiert, was die Blockchain eigentlich kann. Sie soll die Zukunft drastisch verändern und den Energiewirtschaftsmarkt komplett auf den Kopf stellen.

Doch es wird viel über die Technologie geredet und noch zu wenig probiert. Um dies zu ändern, beteiligen wir uns, wie viele weitere Unternehmen unserer Branche, aktiv in der Blockchain-Initiative Energie (BCI-E), um erste Erfahrungen mit der Technologie zu sammeln.

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In diesem Zusammenhang haben wir gemeinsam einen Prototyp entwickelt, der einen Lieferantenwechsel über die Blockchain abbildet. Die MaKoChain soll dabei die heutigen Prozesse der Marktkommunikation wesentlich verschlanken.

MaKoChain

Bei der Entwicklung der MaKoChain wurden alle wesentlichen Voraussetzungen für die Entwicklung einer Blockchain beachtet:

  • Es werden gemeinsame Daten von mehreren Parteien sowohl erzeugt als auch verarbeitet.
  • Es lässt sich ein automatisiertes Trust-Verfahren einsetzen.
  • Für den Prozess sind keine zentralen Strukturen nötig.
  • Die dezentralisierte Validierung der Informationen ist möglich.

Die MaKoChain wurde gemeinsam von der BCI-Gruppe Technik entwickelt, die durch die items geleitet wird. Wer den Prototypen näher kennenlernen will, kann dies auf der E-world auf dem Stand des Fraunhofer-Institut IOSB-AST/DiCentral in Halle 3 (Stand 272) am 6. Februar um 15 Uhr tun.

Parallel dazu wird die MakoChain mit mehreren Nodes und Live-Szenarios auf der E-world vertreten sein, u. a. auch auf unserem Stand Halle 3 / Stand 445.

 

Kommen Sie uns besuchen und diskutieren Sie mit uns! Wir freuen uns auf Sie.

 

 

E-world 2019 – Premiere für MaKoChain: Der Lieferantenwechsel in der Blockchain

Die Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) zeigt auf der E-world 2019 in einem Live-Szenario mit der MaKoChain, wie sich in Zukunft die Marktprozesse in der Energiewirtschaft auf Basis der Blockchain-Initiative darstellen lassen. Durch die Technologie lässt sich laut Alexander Sommer (items GmbH) der Prozess deutlich vereinfachen, ohne die Datensicherheit einzuschränken.

Weitere Details zur Live-Demo lesen Sie hier.

Lieferantenwechsel per Blockchain

Mit einer Live-Demonstration präsentiert die Blockchain-Initiative Energie (BCI-E) auf der E-world 2019 den Lieferantenwechsel per Blockchain und zeigt damit exemplarisch, wie sich Marktprozesse der Energiebranche zukunftsfähig gestalten lassen. Zuvor hatte die BCI-E einen Entscheidungsbaum entwickelt, an Hand dessen die Einsatzpotenziale der neuen Technologie abgewogen werden können.

Lesen Sie mehr über den Piloten „MaKoChain“ und über die Kriterien des Entscheidungsbaum auf der Seite des edna-Bundesverbandes.

Blockchain in der integrierten Energiewende

Was kann die Blockchain für die Energiewirtschaft leisten? Seit mehreren Monaten ist das Thema in unserer Branche in aller Munde. Auf der klassischen Hypekurve ist das Thema längst ganz oben angekommen. Hierbei sollte man jedoch nicht vergessen, dass die Technologie noch in einer Entwicklungsphase steckt, auch wenn die Entwicklung rasant voranschreitet.

Aus diesem Grund ist es im ersten Schritt sinnvoll zu verstehen, wo und wie eine Blockchain sinnvoll eingesetzt werden kann. Denn es geht nicht darum, einfach eine Blockchain zu implementieren, sondern echte Mehrwerte zu erzielen.

Aus diesem Grund ist die items GmbH Partner der dena-Studie „Blockchain in der integrierten Energiewende“, welche sich zum Ziel setzt, einzelne Use-Cases der Versorgungsbranche hinsichtlich der technischen und wirtschaftlichen Potentiale der Blockchain sowie der dazugehörigen Anforderungen zu analysieren. Reichen die technischen Anforderungen aus? Ist eine Wirtschaftlichkeit bei den Use-Cases gegeben und wie lassen sich Mehrwerte für den Kunden erzielen? Das alles und noch vieles mehr soll im Rahmen der dena-Studie erarbeitet werden.

Das zusätzliche Wissen, welches derzeit in der items zum Thema Blockchain aufgebaut wird, soll vor allem dazu dienen, unsere Kunden auf die Veränderungen innerhalb der Energiewirtschaftsbranche vorzubereiten. Dabei geht es nicht nur um das Thema Blockchain, sondern auch z. B. um das Thema Smart City und LoRaWAN.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Homepage der dena. Ansonsten sprechen Sie uns einfach an oder diskutieren Sie mit uns im Blog. Wir freuen uns auf Ihre Meinung und Ihr Feedback!

 

items GmbH als Partner der dena Studie „Blockchain in der integrierten Energiewende“

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) startet eine Studie, um den Einsatz der Blockchain-Technologie für die integrierte Energiewende zu bewerten. Dabei unterstützen Partner aus der Energiewirtschaft und energierelevante Dienstleister das Vorhaben.

items gestaltet aktiv die Weiterentwicklung der neuen Querschnittstechnologie Blockchain zur Prozess- und Geschäftsmodellentwicklung innerhalb der Energiewirtschaft.

„Spätestens mit dem Erfolg des Bitcoins der letzten Monate ist die darunterliegende Technologie Blockchain in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Es ist zu erwarten, dass Blockchain grundlegende Auswirkung auf die Energiewirtschaft und deren Geschäftsmodelle haben wird. Ob Mieterstrom, Elektromobilität oder Prozessoptimierung: die Einsatzgebiete von Blockchain-Technologien sind vielfältig. Wir prüfen die Chancen und Potentiale“, fasst Ludger Hemker, Geschäftsführer der items GmbH, die aktuelle Entwicklung zusammen.

Der Full-Service-IT-Dienstleister aus Münster bietet seit Beginn diesen Jahres Seminare und Workshops für Fach- und Führungskräfte an, welche die Einsatzmöglichkeiten der Blockchain-Technologie im energiewirtschaftlichem Kontext untersuchen und bewerten.

Workshop: Blockchain in der Praxis

Der effiziente Einsatz in der Energiewirtschaft

Hintergrund

Spätestens mit dem Erfolg des Bitcoins der letzten Monate ist die darunterliegende Technologie Blockchain in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Themen wie Submetering, dezentrale Handelsplattformen oder eine standardisierte Marktkommunikation lassen sich durch den Einsatz von Blockchain-Technologien realisieren. Bestehende Wertschöpfungsstufen dadurch aufzusprengen, eröffnet allen Beteiligten die Möglichkeit, neue Geschäftsfelder zu erschließen oder Einsparpotenziale zu erzielen.

Doch was genau ist eigentlich die Blockchain-Technologie und wie lässt sich diese effizient einsetzen? Was ist ein Smart-Contract und wie sieht dessen Entwicklungsumgebung aus? Alle diese Fragen und noch viele weitere beantwortet der Experte Prof. Dr. Strüker im Rahmen des Workshops „Blockchain in der Praxis“. Der Fokus des Workshops liegt dabei auf Szenarien in der Energiewirtschaft.

Sichern Sie sich die limitierten Plätze und bereiten Sie Ihre Mitarbeiter auf die zukünftige Herausforderung Blockchain vor.

Ziele des Workshops:

  • Schaffung eines Grundverständnisses zum Thema Blockchain
  • Schaffung eines Bewusstseins über die Einsatzpotentiale der Blockchain
  • Die Teilnehmer sollen in die Lage versetzt werden, die Blockchain in den energiewirtschaftlichen Fokus einzuordnen
  • Einblick in die Entwicklungsumgebung für Smart-Contracts

Workshop-Inhalte:

  • Vorstellung der Idee Blockchain
  • Einführung in die technischen Grundlagen der Blockchain
  • Potentiale der Blockchain (Fokus: Energiewirtschaft)
  • Smart-Contracts (Einordnung, Potenziale, technischer Einblick, rechtliche Grenzen)
  • Vorstellung verschiedener Use-Cases zur Veranschaulichung der Inhalte
  • Gemeinsame Entwicklung einer Blockchain-Anwendung