12. Januar 2023

Bocholter Energie- und Wasserversorgung führen erste SAP Fiori-Apps ein

Strategische Entscheidungen

Die Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) führen mit SAP ESS & MSS ihre ersten SAP Fiori-Apps ein. Damit geben die BEW ihren Mitarbeitern und Führungskräften die Möglichkeit, Informationen und relevante Personaldaten auch über mobile Endgeräte zu pflegen und abzurufen. Gleichzeitig wurden die Prozesse der Personalverwaltung modernisiert und in großen Teilen digitalisiert. Fiori-Apps zeichnen sich durch eine intuitive Bedienung aus und bieten einen Ausblick auf die neue Anwendungswelt in S/4HANA.

Durchführung

Das SAP ESS wurde im SAP HCM der BEW durch die items installiert. Die Fiori-Infrastruktur wird auf einem geteilten Mehrmandanten-System bereitgestellt, wodurch sich für die BEW Synergieeffekte ergeben, die zu signifikanten Kostenersparnissen führen. Als Vorlage für die Einrichtung der Fiori-Apps wurde ein von items bereitgestellter Standard verwendet. Die Bereitstellung der SAP-Systeme sowie die Einrichtung des ESS und der Fiori-Apps erfolgte durch die items aus einer Hand.

Die Bereitstellung der ESS-Apps auf den mobilen Endgeräten der Mitarbeiter erfolgte durch die IT der BEW mit Unterstützung der Microsoft 365-Experten der items. Um die sensiblen Daten ausreichend zu schützen, wurde durch die items zusätzlich eine Zweifaktor-Authentifizierung für die App eingerichtet.

Ergebnisse

Das SAP HCM der BEW wurde effektiv um die SAP Applikationen Employer Self Service (ESS) und Manager Self Service (MSS) erweitert, sodass eine weitgehende Dezentralisierung von Informationsprozessen und Digitalisierung von papierbeleghaften Prozessen Effizienzsteigerungen und Kosteneinsparungen mit sich bringen.

„Wir konnten im Projekt wesentliche Personalprozesse digitalisieren, die dadurch nun schlanker, transparenter und wesentlich schneller geworden sind. Dass die Anwendungen auch für Smartphones optimiert sind, bietet uns einen echten Mehrwert – insbesondere für unsere Kolleginnen und Kollegen, die viel unterwegs sind.“ – Henning Honsel, stellv. Personalleiter BEW

Das Designkonzept Fiori funktioniert unabhängig von Endgeräten und Bildschirmgrößen, weshalb sich die Apps problemlos auf den Endgeräten der Mitarbeiter installieren ließen. Somit haben die Mitarbeiter zu jeder Zeit und ortsunabhängig die Möglichkeit, konsistent ihre Zeiterfassung durchzuführen und relevante Informationen und Daten zu Ihrer Person zu pflegen. Die Nutzerfreundlichkeit steigt, bei einem gleichzeitig sinkenden Verwaltungsaufwand.

Die Bocholter Energie- und Wasserversorgung GmbH (BEW) gehört zur Stadtwerke-Bocholt-Gruppe. Es ist ein modernes Dienstleistungsunternehmen, das Bocholter Privat- und Geschäftskunden aus einer Hand mit Energie und Trinkwasser versorgt. Darüber hinaus beliefert die BEW regional Privatkunden und deutschlandweit Industriekunden mit Strom und Erdgas.

SAP Fiori

Fiori ist das neue Designkonzept, das die User-Experience von SAP-Anwendungen vereinfacht und personalisiert. Fiori arbeitet dabei mit sogenannten Kacheln oder auch Apps, wie man sie auch aus vielen anderen Bereichen bei mobilen Endgeräten kennt. Für den mobilen Einsatz des SAP ESS ist der Einsatz von SAP Fiori eine Voraussetzung. Fiori wird aber auch bei einem angedachten Wechsel in die SAP HANA-Welt ein entscheidender Faktor sein, der für HANA nicht zwingend vorausgesetzt, jedoch für ein entsprechendes Nutzungserlebnis empfohlen wird.

Ansprechpartner

Aktuelle Beiträge

itemsbloggING

„Hitzeflaute“ trifft auf das Gap zwischen Theorie und Implementierung – oder: Warten auf die Mispel und was kommunale Energieversorger jetzt wissen müssen

“Hitzeflaute” trifft auf das Gap zwischen Theorie und Implementierung Warten auf die Mispel und was kommunale Energieversorger jetzt wissen müssen Seit Ende Juni haben wir ein neues Buzzword: „Hitzeflaute“. AnalystInnen sind sich einig: Viertelstündliche Höchstpreise an den Strombörsen von bis zu 750 Euro pro Megawattstunde (MWh) in Deutschland, 902 Euro

Weiterlesen »
itemsbloggING

Steht die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung vor dem Aus? – Einschätzung zum Agnes-Festlegungsentwurf  

Steht die Gemeinschaftliche Gebäudeversorgung vor dem Aus? Einschätzung zum Agnes-Festlegungsentwurf Wenn es um die Komplett-Überholung unserer Strom-Netzentgeltsystematik geht, kennt die Bundesnetzagentur (BNetzA) keine Sommerpause! Am 06.08.2026 hat die Bonner Behörde den nächsten Schritt im sog. AgNes-Verfahren (GBK-25-01-1#3) eingeleitet. Zu dem 198-seitigen Festlegungsentwurf hat sie eine Konsultation eröffnet, die bis zum 18.09.2026 läuft.   Ziel Ziel des Verfahrens zur Festlegung der „Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom“ (AgNes) ist es, bis Ende 2026 einen

Weiterlesen »
itemsbloggING

Warum End-To-End Prozesse nicht erst mit der IT beginnen: das Beispiel Gebäudemodernisierungsgesetz (25.08.2026) 

Warum End-To-End Prozesse nicht erst mit der IT beginnen: Das Beispiel Gebäudemodernisierungsgesetz Nachdem sein Vorgänger, das Gebäudeenergiegesetz (GEG) oder auch „Heizungsgesetz“ die Ampel-Koalition an ihre Belastungsgrenze getrieben hat, ist das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) am 29.07.2026 fast geräuschlos in Kraft getreten. Damit hat die aktuelle Koalition ein zentrales Versprechen eingelöst: Das Gesetz ist technologieoffener und hat seinen Namen geändert. Allerdings birgt es für kommunale Energieversorger erhebliche Implikationen und

Weiterlesen »