1. Dezember 2020

Ein Tag mit… Drei Fragen an Petra Bunnefeld

Was machen die itemsianer eigentlich den ganzen Tag? Zum Beispiel, wenn Sie für unsere Customer Relationship Management (CRM)-Anwendung verantwortlich sind. Um das rauszufinden, haben wir heute mit Petra Bunnefeld gesprochen.

1. Petra, du bist bei uns Seniorberaterin SAP für die Abteilung CRM. Customer Relationship Management ist den meisten ein Begriff, aber was genau machst du täglich in deinem Job? 

Als SAP-Anwendungsberaterin für die Komponente CRM habe ich viel mit Kundenanfragen oder Kundenmeldungen zu tun. Da sich die items GmbH in ihren nunmehr 21 Jahren stark auf die Prozesse und Daten der Energieversorger spezialisiert hat, sind meine Kunden ausschließlich aus dieser Branche.

Ich arbeite nicht in der Entwicklung – ich habe nämlich BWL mit Schwerpunkt Organisation & Datenverarbeitung studiert – sondern bin eher für die Beratung bei den Prozessen zuständig und biete Unterstützungsmöglichkeiten durch die Software SAP CRM. Bei der items bin ich seit 2013 und betreue seitdem die Kunden-SAP CRM-Systeme im Anwendungsbetrieb. Ich bin also zuständig für:

  • Die Bearbeitung und Klärung von Meldungen des Kunden im täglichen Betrieb
  • Die Beratung unserer Kunden („AnwenderInnen“) bei Erweiterungsanforderungen in Bezug auf die Möglichkeiten im System, auf die bestmögliche Unterstützung in den kundeneigenen täglichen Prozessen
  • Die Koordination zwischen Kunden und Drittdienstleistern bzgl. spezieller Tools, d.h. Unterstützung in der Ausführung und Beratung bzgl. Abläufen oder Erweiterungen der Tools
  • Die Abstimmungen mit den EntwicklungskollegInnen zu bestimmten technischen Themengebieten
  • Die Koordination bei und Behebung von Störungen
  • Die Unterstützung bei der Korrektur von Datenschiefständen
  • Die Analysen spezieller Datenkonstrukte
  • Die Unterstützung und Beratung der Kunden auch in internen Projekten 
  • Das Monitoring der Schnittstellen des SAP CRM zu etlichen SAP und Non-SAP Schnittstellen
  • Die Bearbeitung von Klärungsfällen innerhalb der Schnittstellen
  • Die Durchführung von Projekten wie Upgrades oder Anbindung / Einführung neuer Schnittstellen

2. Gibt es etwas, das an deinem Job besonders ist? Und was macht dir am meisten Spaß?

Besonders ist, dass ich als Beraterin viel mit unterschiedlichsten Menschen zu tun habe – sei es mit den AnwenderInnen und oder ManagerInnen unserer Kunden, mit Ansprechpartnern weiterer Dienstleister, intern mit vielen Abteilungen und KollegInnen. Ich bin sehr nah an den Prozessen und Tätigkeiten unserer Kunden dran.

Und genau das macht mir Spaß: Lösungen erarbeiten und Ideen gemeinsam mit unseren Kunden entwickeln, durchdenken und auch umsetzten. Ich arbeite gern im Team, somit ist es großartig, dass ich oft auch die Koordination mit anderen Bereichen, Dienstleistern oder auch AnwenderInnen übernehmen darf. Das gibt eine gute Mischung von Arbeiten im täglichen Ablauf, wie die Korrektur bei Stammdatenstörungen o.ä., die ich eigenverantwortlich für die AnwenderIinnen erledigen kann, und auch von vielen größere Anforderungen, Projekte oder Themen, die in einem Team von unterschiedlichsten Personen erarbeitet werden. Es gibt keinen Stillstand! Man muss sich immer wieder mit neuen Situationen, technischem Fortschritt, Umstrukturierungen bei den Kunden etc. auseinandersetzen und dazulernen. Dadurch wird es nie langweilig.

3. Das klingt wirklich spannend. Wolltest du denn schon immer Beraterin für SAP werden oder im Customer Relationship Management arbeiten?

Ganz ehrlich? Nein… daran hätte ich in meinem Studium der BWL noch nicht gedacht. Klar war immer: Ich möchte mit Menschen zu tun haben und im Team arbeiten. Neben Organisation/Datenverarbeitung war Marketing einer meiner Schwerpunkte. Mein Plan war, nach dem Studium in diesen Bereich einzusteigen. Durch einen guten Freund und späteren Kollegen wurde ich jedoch auf den Bereich „SAP“ und die Möglichkeit in einer Unternehmensberatung zu arbeiten, aufmerksam gemacht. Er erzählte mir von seinem neuen Job.

Ich kann nicht programmieren, war bisher nicht sehr technisch unterwegs, daher war ich zu Anfang natürlich skeptisch. Aber als Anwendungsberaterin (zu Beginn natürlich noch als sog. „Junior“) konnte ich meine Kenntnisse zu Prozessabläufen aus Studium und vorheriger Ausbildung sowie erlernte Methoden und Techniken direkt anwenden. Natürlich habe ich mich in das technische Thema SAP und auch in die Datenstrukturen und Prozesse, sowie die Energiewirtschaftsbranche einarbeiten müssen. Aber das war direkt im Job und im Projektumfeld kein Problem.

Petra, vielen Dank für so viel Offenheit und den Einblick in deinen Berufsalltag!

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