Münsterhack 2020 Aftermovie

Am 25./26. September fand der vierte MÜNSTERHACK unter besonderen Umständen statt. Zwar war der Abschlusspitch ohne physisch anwesendes Publikum, so waren diesen mal Unterstützung und Interesse per Videocall zugeschaltet. Unterstützt durch zwölf Mentoren arbeiteten zwölf Teams an interessanten Lösungen und Prototypen für Münster.

Hier findet ihr das offizielle After-Movie 2020. Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Mentor:innen, Partnern und Jury-Mitgliedern für die tolle Unterstützung.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Save the Date

Seid auch das nächste Mal wieder dabei, wenn die Tech-Szene wieder zusammen kommt, um gemeinsam Projekte und Prototypen zu entwickeln und die eigene Stadt noch lebenswerter macht.

Der nächste Münsterhack findet am 24./25. September 2021 statt!

Alle Gewinner des diesjährigen Münsterhacks und weitere Informationen, wie zum Beispiel die gesammelten Repositories der vergangenen Jahre findet ihr auf der offziellen Seite des Münsterhacks:

Civitas Connect – Civi-Talk

Was sind die Chancen und Grenzen von LoRaWAN? Wie hängen NB-IoT und 5G zusammen und was ist eigentlich mit 5G und 450 MHz?

Am 9. Dezember trafen sich die kommunale Kooperationsplattform Civitas Connect und das Netzwerk Energiewirtschaft digital um mit den Teilnehmern in einem ersten Workshop den Stand der Wissenschaft unserer Technologielandschaft themenbezogen zu erörtern und Forschungsideen zu identifizieren.

Hierbei wurden die Technologien im Kontext der Anwendungsfälle in einer smarten City verglichen und gegenübergestellt.

Civitas Connect möchte hier Kompetenzen bündeln, Chancen bewerten und gemeinsam Strategien und Lösungen entwickeln, die die Mitglieder dann in der Rolle der digitalen Daseinsvorsorge und als Betreiber der Smart City umsetzen können.

Kompetenzen bündeln, Chancen bewerten und gemeinsam Lösungen entwickeln!

Der nationale CO2-Preis im Detail – eine Maßnahme zur Erreichung der Klimaziele

Das nationale Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG)

Die Erreichung der nationalen Klimaziele und die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens sind die zentralen Aspekte des Handelns des Gesetzgebers. Ein wesentliches Instrument zur Förderung des Ausbaus Erneuerbarer Energien stellt der europäische Emissionshandel dar. Die Bepreisung von fossilen Primärenergieträgern wurde bereits vor einigen Jahren eingeführt und stellt kein neues Instrument dar. Allerdings unterliegen lediglich 40 % der Emissionen dem europäischen Emissionshandel. Sektoren wie der Verkehr wurden bislang nicht mit eingeschlossen. Für Deutschland hat dies zur Folge, dass viele Bereiche im Sektor Verkehr und Wärme nicht betroffen sind. Mit dem Beschluss des nationalen Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG) und der damit einhergehenden CO2-Abgabe soll dies ab dem 01.01.2021 geändert werden und damit die Erreichung der nationalen Klimaziele zum Jahr 2030 sichergestellt werden.

Der CO2-Preis als zentraler Baustein

Die wesentliche Änderung des nationalen Brennstoffemissionshandelsgesetzes ist die Einführung eines nationalen CO2-Preises für fossile Primärenergieträger. Betroffen sind ausschließlich Akteure, die fossile Energieträger in den Verkehr bringen und bislang nicht vom europäischen Emissionshandel betroffen waren, § 1 BEHG. Eine Doppelbelastung für Akteure soll so vermieden werden. Im Detail betrifft das BEHG alle Brennstoffe, die dem Energiesteuergesetz nach § 1 Abs. 2 und 3 EnergieStG unterliegen. Für die Jahre 2021/22 soll für die Energieträger Erdgas, Flüssiggas, Grubengas, Benzine, Heizöl und Diesel ein fester CO2-Preis erhoben werden. Ab 2023 kommen weitere Energieträger wie Kohle hinzu. Die detaillierte Auflistung ist dem Anhang 2 des BEHG zu entnehmen. Berichts- und abgabenpflichtig sind nicht die Letztverbraucher, sondern die Erdgaslieferanten, die Importeure von Heizölen und Kraftstoffen, Großhändler für fossile Kraftstoffe oder Raffinerien, wenn die dort hergestellten Produkte direkt in den Verkehr gebracht werden.

Für die freigesetzte Menge an Kohlendioxid hat jeder Akteur die notwendige Menge an Zertifikaten zu bestimmen und einzukaufen. Für die emittierte Menge CO2 ist ab dem Jahr 2021 ein Festpreis zu entrichten. Der Startpreis soll auf 25 €/t festgelegt werden und sukzessiv auf mindestens 55 €/t bis 2026 steigen. Ab 2026 erfolgt die Beschaffung von Emissionszertifikaten durch eine Ausschreibung. Der Preiskorridor muss sich dabei zwischen 55 und 65 € pro Tonne bewegen. Das weitere Vorgehen über die Ausgestaltung des CO2-Preises ab 2027 soll im Jahr 2025 definiert werden.

CO2-Preis Kostenweitergabe an Letztverbraucher möglich

Die zusätzlichen Kosten für die CO2-Abgabe entstehen grundsätzlich beim Verantwortlichen. Die Kosten können auf den Letztverbraucher abgewälzt werden, sofern die Vertragsgestaltung dies zulässt. Bei Strom- und Gasverträgen besteht die Möglichkeit der Kostenanpassung, allerdings haben Letztverbraucher dadurch ein Kündigungsrecht, wie es auch bei der Erhöhung anderer Umlagen wie z. B. der EEG-Umlage der Fall ist. Da die CO2-Abgabe jedes Jahr bis 2026 erhöht wird, könnte der Kunde somit jedes Jahr von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Bei Wärmeverträgen ist hingegen eine Preisanpassung über die Preisänderungsklausel möglich. Diese deckt jedoch nur die Steigerung von bereits bestehenden, nicht aber zusätzlichen Kostenbestandteilen ab. Hierfür sind zusätzliche Steuer-, Abgaben- und Kostenklauseln erforderlich.

Maßgeblich für die Kostenberechnung sind die Emissionsfaktoren, welche die emittierte Menge CO2 je Energieträger angeben. Diese sind bislang noch nicht vom Gesetzgeber geklärt worden. Unter der Annahme, dass für das BEHG die gleichen Emissionen wie für den Europäischen Zertifikatehandel verwendet werden, würde dies im Jahr 2021 einen Anstieg bei Heizöl von 6,5 ct/l bedeuten. Bis zum Jahr 2025 würde der CO2-Preis auf mindestens 14,2 ct/l festhalten. Für Erdgas würde es einen Anstieg von 0,5 ct/kWh bis maximal 1,3 ct/kWh geben.

Das Berichtswesen wird umfangreicher

Zur Sicherstellung der Einhaltung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes hat jedes Unternehmen einen Emissionsbericht zu erstellen und bei der zuständigen Behörde einzureichen. Hierfür soll ein standardisierter Prozess entwickelt werden, der bislang nur grob im BEHG skizziert wurde. Nach Erfassung der Daten durch das berichtspflichtige Unternehmen und der Erstellung des Berichts ist dieser über ein Onlineportal an eine ausgewählte Verifizierungsstelle wie z. B. den TÜV zu übermitteln. Diese prüft die Emissionsdaten und die geplante Anzahl der zu beschaffenden Emissionszertifikate. Nach Abschluss der Prüfung wird ein Prüfvermerk ergänzt und eine signierte ZIP-Datei erzeugt. Die Datei wird zurück an das berichtspflichtige Unternehmen gesendet. Parallel bestätigt die Verifizierungsstelle die Höhe der geprüften Emissionen in einem noch zu schaffenden Register. Das Unternehmen hat den signierten Bericht über ein Onlineportal bis zum 31.07. eines jeden Jahres an die zuständige Behörde zu übermitteln. Die Behörde prüft die Unterlagen und fordert ggf. weitere nach. Bis zum 30.09 eines jeden Jahres sorgt das Unternehmen für die Abgabe einer entsprechenden Anzahl von zuvor erworbenen Emissionszertifikaten (Kontoausgleich im Register).

Bei einer fehlerhaften Umsetzung oder Nicht-Einhaltung kann das berichtspflichtige Unternehmen mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 € sanktioniert werden, sofern kein Brennstoffemissionsbericht eingereicht wurde. Verstöße durch fahrlässiges Handeln können mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 € geahndet werden. Bei einer nichtfristgerechten Abgabe der Zertifikate ist der doppelte Einführungspreis zu zahlen. Die Regelung gilt von 2021 bis 2025. Ab 2026 sind mindestens 100 € pro Tonne, plus die Berücksichtigung des Verbraucherpreisindexes gegenüber dem Bezugsjahr 2012 zu zahlen. Bei Nichtanzeige eines Betreiberwechsels ist eine Geldbuße von bis zu 50.000 € zu zahlen.

Der Zeitplan für die nächsten Schritte

Wie ersichtlich wurde, sind viele Teile des BEHG noch nicht für eine erfolgreiche Operationalisierung ausgeprägt. Aus diesem Grund soll durch weitere Rechtsverordnungen der Rahmen für den Start ab dem 01.01.2021 weiter ausgeprägt werden. Im 3-4 Quartal 2020 sollen die ersten Überwachungspläne eingereicht werden. Ende 2020 soll die Genehmigung der Überwachungspläne erfolgen. Bis zum 31.12.2020 soll eine Rechtsverordnung zur Vermeidung von Doppelzählungen folgen. Ab 2021 beginnt dann der Start der Überwachungsphase. Bis zum 28.02.2022 soll es beschränkte Nachkaufmöglichkeiten zum Festpreis geben. Die weitere Entwicklung, wie z. B. die Festlegung der Emissionsfaktoren, bleibt abzuwarten. Ein Teil der Einnahmen aus dem CO2-Handel soll in den Bundeshaushalt fließen und perspektivisch z. T. zur Senkung der EEG-Umlage verwendet werden. In welcher Form die Entlastung erfolgen soll ist bislang noch nicht ganz klar. Im Gespräch sind u. a. auch Direktzahlungen an die ÜNBs. Dies könnte aber eine erneute Prüfung des EEG durch die Europäische Kommission zur Folge haben.

Das BEHG und die CO2-Abgabe als Klimaschutzbeschleuniger

Unabhängig von der Frage, ob der CO2-Preis zur Erreichung der Klimaschutzziele 2030 auf nationaler Ebene ausreicht, wird die Einführung eines CO2-Preises die Energiewende beschleunigen. Konventionelle Erzeugungstechnologien werden zunehmend als Kostentreiber wahrgenommen werden, wenn Alternativen wie Erneuerbare Energien zur Verfügung stehen. Eine genaue Auswirkung bleibt sicherlich abzuwarten. Mit jedem Jahr, mit dem ein weiteres Verfehlen der Klimaziele ersichtlich ist, wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Preisanpassungen kommen. Die Wälzbarkeit der Kosten könnte auf Dauer auch in Frage gestellt werden, weil so Unternehmen schneller zu Innovationsanreizen gedrängt werden. Am Ende wird das Thema CO2-Preis und Klimaschutz durch die handelnden Unternehmen, den Gesetzgeber und die Gesellschaft gelöst werden müssen.

 

LoRa Weeks – Digital Sessions

Nach unseren erfolgreichen Digital Sessions im Zuge des digitalisierten items-Forums gibt es ab Anfang Juli nun auch die Möglichkeit, an unseren LoRa-Weeks teilzunehmen. Die LoRa-Weeks bieten wöchentlich die Option, das Thema IoT tiefgründig in Vorträgen zu erfahren.

Sechs Wochen lang werden spannende Themen rund um das Thema LoRa live von der items und unseren Partnern Digimondo und Opwoco vorgestellt – von Vorträgen über erfolgreiches LoRa-Projektmanagement hinzu live Demonstrationen spannender Use Cases. Ab dem 07. Juli um 15 Uhr geht es los!

Zur Anmeldung

Brunnenpegelsonden im Test

Derzeit sind LoRaWAN-Grund-Wasser-Pegelsonden für die Wasser-Wirtschaft in unserem Innovationsteam im Test. Konkret handelt es sich um die Modelle WR-IoT compact mit CT-Sonde von UIT, ADT1-Tube mit Sonde 36XiW von Keller, SlimCom-IoT LR mit dem Dipper-PT von Seber und Hydrolab HL 4 Multiparametersonde von OTT.

Als Zwischenergebnis kann bereits festgehalten werden, dass alle Geräte hochwertig verarbeitet sind und nach Einrichtung in den internen LoRaWAN-Netzwerkserver regelmäßig Datenpakete senden. Die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten bzw. die Variabilität der getesteten Sonden unterscheidet sich je nach Hersteller. Neben der Messung des Pegelstands bieten jedoch alle Hersteller die Möglichkeit, die Wassertemperatur sowie die interne Batteriespannung zu übermitteln. Zu bemängeln ist die zu einem gewissen Grad undurchsichtige Bedien- bzw. Kalibrierungssoftware einiger Hersteller, die eine intuitive Nutzung erschwert.

Um die gesammelten Informationen weiter zu verfeinern, wird die interne Testreihe in den nächsten Wochen fortgeführt und um Langzeittests im Feld erweitert.

Haben Sie Fragen? Gerne an iot@itemsnet.de

Lea Preis | Projektmanagerin LoRaWAN und Geschäftsmodellentwicklerin

Lea Preis hat sich in ihrem interdisziplinären Studium sowohl mit der technischen als auch mit der kaufmännischen Seite der Energiewirtschaft befasst. Neben dem Studium engagierte sie sich im Essener Energie Club, als stellv. Vorsitzende im AStA und sie war als Werkstudentin in der energiewirtschaftlichen Beratung tätig. Ihre Bachelorarbeit zum Thema Blockchain wurde vom DVGW prämiert.

Dem Interesse an Innovationen und der Geschäftsmodellentwicklung folgend, nahm sie an einem Start-Up Programm eines der größten deutschen Energieversorger teil und arbeitete als Werkstudentin zudem in der Projektentwicklung eines Stadtwerks. In ihrer Masterarbeit befasste sie sich mit der Entwicklung LoRaWAN-basierter Geschäftsmodelle und schloss damit ihr Studium zur Wirtschaftsingenieurin mit dem Schwerpunkt Energiesysteme ab.

Als Projektmanagerin unterstützt sie seit Anfang April unser Innovationsteam und den Aufbau des Vereins Civitas Connect.

Schön, dass Frau Preis bei uns ist!

Veranstaltungsempfehlung: OSNA HACK – 100% digital

2 Tage – 50 Teilnehmer – 1 Ziel

Innovative IoT-Lösungen für die Stadt von morgen. Vom 25. – 26.06. geht der OSNA HACK nach seinem großen Erfolg im vergangenen Jahr wieder an den Start. Für das erstmalig digitale Event schließen sich die Teilnehmer in kleinen Teams von vier bis sechs Personen zusammen, definieren ihre Aufgabenstellung selbst oder wählen eine gestellte Herausforderung und arbeiten virtuell gemeinsam an Lösungen. Programmierer arbeiten im Team mit IT-Experten, Entwicklern, Strategen, Designern, Gründern und sonstigen Interessierten ab 18 Jahren zusammen.

„Ihr wollt die Zukunft der Stadt Osnabrück mitgestalten und einen Beitrag dazu leisten, die Region lebenswerter zu machen? Dann bist Du genau richtig beim OSNA HACK 2020. Egal ob aus der IT oder aus anderen Bereichen, wie z. B. dem Grafikdesign oder der Betriebswirtschaftslehre, ob Studenten, Azubis, Wissenschaftler oder Praktiker – beim OSNA HACK sind alle willkommen!“

Grid Insight: Water – KI-basiertes Cloud-Produkt als Antwort auf die Herausforderungen der Wasserwirtschaft

In den letzten Jahren zeigten sich in Deutschland bereits die ersten Auswirkungen des Klimawandels. Lange Trockenperioden in den Sommermonaten bedingen teilweise eine enorme Verknappung der Wasservorräte und führen u. a. zu Ernteausfällen in der Landwirtschaft. Eine stabile Wetterlage mit konstant ausreichender Regenmenge war in den letzten Jahren immer seltener der Fall und auch in den nächsten Jahren wird, bedingt durch die globale Erwärmung, nicht von einer Besserung auszugehen sein. Dieser Trend stellt auch die kommunale Wasserwirtschaft vor völlig neue Herausforderungen, da eine sichere Wasserversorgung der Bürgerinnen und Bürger auch über längere Trockenphasen hinweg sichergestellt werden muss. Aufforderungen der Kommunen, dass Bürger im Sommer ihr Verbrauchsverhalten ändern und den Wasserverbrauch einschränken sollen, werden immer öfter notwendig.

Um eine permanente Wasserverfügbarkeit sicherzustellen, ohne die Kosten für den laufenden Betrieb drastisch zu erhöhen, wird eine genaue Planung der Produktions- und Speichermengen benötigt. Grundlage jeder guten Planung bildet eine valide Prognose der zukünftig nachgefragten Wassermengen, die zudem in Echtzeit die äußeren Faktoren wie die Temperatur, Niederschlagsmengen, Sonneneinstrahlung sowie Event- und Kalenderabhängigkeiten berücksichtigt. In der Praxis findet jedoch meist eine Mengenprognose für den nächsten Tag auf Basis der Expertise des Netzmeisters statt. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Komplexität durch äußere Einflussfaktoren und der riskanten Abhängigkeit vom „Kopfmonopol“ des Netzmeisters ist jedoch fraglich, wie lange ein Betrieb in dieser Form als effizient eingestuft werden kann. In diesem Kontext hat die items in Zusammenarbeit mit ihren Kunden Grid Insight: Water entwickelt. Die erste cloudbasierte Softwarelösung für die Wasserwirtschaft, die Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) nutzt, um die genannten Herausforderungen anzugehen und die seit dem 01.04.2020 den Regelbetrieb der Stadtwerke Münster unterstützt.

Auf Basis der intelligenten Algorithmen findet eine automatisierte Mengenprognose für die nächsten Tage statt, um die Planung der Wassergewinnung/Wasserbeschaffung für die kommenden Tage zu erleichtern bzw. zu automatisieren. Für die Entwicklung der Algorithmen wurden die Produktionsdaten des Wassernetzes der vergangenen fünf Jahre auf Stundenbasis analysiert und mit externen Daten wie bspw. Wetter- und Kalenderdaten angereichert. Auf Basis der identifizierten Muster kann das Modell die zukünftigen Wasserverbräuche sehr genau vorhersagen und berücksichtigt dabei vor allem die aktuellsten Wetterprognosen. Eine Aktualisierung der Algorithmen findet einmal täglich auf Basis neuer Daten statt, so dass die Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Faktoren immer wieder neu berechnet und dargestellt werden können. So wurde im Rahmen der Entwicklung von Grid Insight: Water festgestellt, dass die Menschen im Durchschnitt nach fünf Tagen Trockenheit beginnen, überproportional zu gießen, wenn kein Regen für die darauffolgenden Tage gemeldet wird. Somit ist bereits frühzeitig ersichtlich, wann es zu einer Verbrauchsspitze und damit zu einer möglichen Wasserknappheit kommen könnte. Entsprechende Gegenmaßnahmen können somit frühzeitig eingeleitet werden.

Nachfrageprognose
©items GmbH

Mit Hilfe des Optimierungsmoduls können im nächsten Schritt die Prognoseergebnisse zur Verbesserung der kaufmännischen und technischen Netzführung verwendet werden. Auf Basis einer hinterlegten Kostenstruktur können betriebswirtschaftliche Entscheidungen im Rahmen der Wasser-Beschaffung, -Gewinnung, -Produktion und -Speicherung getroffen werden. So können zum Beispiel Fragen, ob und wann eine Intensivierung der Wassergewinnung oder der Zukauf von Wasser sinnvoll ist, automatisiert beantwortet werden. Dabei werden auch die aktuellen

Produktionsoptimierung
©items GmbH

Füllstände und technischen Speicherkapazitätsgrenzen des jeweiligen Wassernetzes berücksichtigt, um beispielsweise die Auswirkungen von Revisionsarbeiten im Rahmen der Produktionsplanung zu berücksichtigen. Die Softwarelösung Grid Insight: Water bietet so die Möglichkeit, sowohl die technischen als auch die kaufmännischen Prozesse zu optimieren.

Bei der Entwicklung der Softwarelösung ist eine modulare Architektur gewählt worden, um weitere Anwendungsfälle der Wasserwirtschaft zeitnah integrieren zu können. So wurden in den ersten Gesprächen mit weiteren Stadtwerken weitere Anwendungsfälle für Grid Insight: Water identifiziert, die aktuell in den Prototypen integriert werden:

  • Echtzeitmonitoring via LoRaWAN
  • Netzanalyse
  • Pegelstandsprognose
  • Wasserqualitätsprognose
  • Leckagen-Analyse
  • Wasserabrechnung

©items GmbH

Vor allem die Kombination mit dem Geschäftsfeld IoT ist am Markt ein absoluter Wettbewerbsvorteil für die items, da der Aufbau neuer Datenquellen (LoRaWAN) sowie die dazugehörigen Datenanalysen aus einer Hand angeboten werden können. So werden unnötige Schnittstellen und aufwändige Projektkoordinationen vermieden.

Um einen eigenen Eindruck von den Funktionalitäten und User-Experiences zu erhalten, können Sie sich unkompliziert für den Prototyp von Grid Insight: Water registrieren.

URL: https://wasser-frontend.azurewebsites.net/

Für Fragen und Anregungen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.

 

Christian Wessel
Geschäftsfeldentwicklung Data Science

E-Mail: c.wessel@itemsnet.de
Mobil: +49  152 38 90 15 78
Fon    +49 251 20 83-24 56

Save the Date | Münsterhack 2020

Nach dem Münsterhack ist vor dem Münsterhack!

Zücken Sie Ihren Terminkalender und notieren Sie bereits jetzt das Veranstaltungsdatum für den MS-Hackathon im Herbst. Vom 25.09 – 26.09.2020 wird die vierte Hackathon-Runde eingeläutet. items und der Digital HUB Münster organisieren auch in diesem Jahr das Tech-Event für Münster und Umland.

Hier geht’s zum After Movie 2019

Nachlese zum items KI-Workshop

Am 20.11.2019 haben sich interessierte Kunden der items zum ersten Workshop zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) am Münsteraner Hafen eingefunden.

Thematisch ging es vor allem um die Identifizierung von KI-basierten Use-Cases in den jeweiligen Unternehmen. Dabei haben sich die Workshop-Teilnehmer zuerst am Business-Canvas-Modell (Geschäftsmodell) orientiert, bei welchem am Anfang der Analyse die täglichen Aufgaben und Herausforderungen im Fokus stehen. Im nächsten Schritt sind für die hoch priorisierten Problemstellungen Ziele definiert worden. Vor allem wurde sich aber mit der Frage beschäftigt, welche Informationen ein KI-basiertes Modell für einen Anwender liefern müsste. Während des gesamten Analyseprozesses sind die Teilnehmer mit Fachvorträgen geschult und inspiriert worden. Schemata, Potenziale, Vorteile und ein Überblick über KI-basierte Use-Cases in anderen Branchen bestimmten den Workshoptag.

Der allgemeine Tenor der Teilnehmer am Ende des Tages war eindeutig: Die Branche braucht mehr von dieser Art Workshop, um die Möglichkeiten von KI anhand von Fragestellungen aus der Praxis einfach bewerten zu können und auch die Grenzen von KI-basierten Lösungen zu erkennen. Die Planungen für den nächsten Workshop haben bereits begonnen.

Künstliche Intelligenz Workshop – Was bringt das für mein Stadtwerk?

Es vergeht fast kein Tag in der Versorgungswirtschaft, in der nicht über das Thema „Künstliche Intelligenz“ und ihre Einsatzmöglichkeiten in der Praxis philosophiert wird. Die Anzahl an umgesetzten Use-Cases in diese Branche ist jedoch sehr überschaubar. Daher hat es sich die items zur Aufgabe gemacht, diese Situation zu ändern und die Stadtwerke bei der Hebung des ungenutzten Datenpotenzials mit smarten Lösungen aus der Cloud zu unterstützen.
Durch die Rekrutierung von Data-Scientisten und Software-Engineers schafft es die items, das bestehende Know-how aus der Versorgungswirtschaft mit dem bezüglich Künstlicher Intelligenz zu verknüpfen und zielgerichtete Lösungen für die Branche zu entwickeln.
Der erste, bereits umgesetzte Machine-Learning-Prototyp des neuen items-KI-Teams fokussiert sich auf die Wasserwirtschaft und kann auf Basis von Echtzeitdaten die Wassernachfrage der nächsten 30 Tage vorhersagen. Aber auch weitere Use-Cases für den Vertrieb der Stadtwerke wie bspw. eine KI-gestützte Vertragsanalyse sind bereits in Pilotierung.
Wir freuen uns, wenn Sie an diesem ersten Workshop am 20.11.2019 in Münster teilnehmen.

items-Praxisbuch LoRaWAN – Einsatzpotenziale in der Energiewirtschaft

Am 21. November erscheint das erste Praxisbuch über die vielfältigen Einsatzpotentiale von LoRaWAN. Die Autoren Marcel Linnemann, Alexander Sommer und Ralf Leufkes sind allesamt Entwickler und Visionäre unserer Zukunftsstädte.

LoRaWAN ist eine Low Power Wide Area Network Spezifikation, mit der kostengünstig verschiedenste Prozesse innerhalb der Stadt miteinander vernetzt werden können. Auf dem Weg zur Smart City führt mittlerweile kein Weg mehr an LoRaWAN vorbei. So wird es z.B. Netzbetreibern zukünftig möglich sein, den Zustand und die Auslastung ihrer Transformatoren zu überwachen. Aber auch die städtische Müllentsorgung profitiert von den LoRaWAN-Möglichkeiten, z.B. bei der Überwachung von Mülltonnen.

Das Praxisbuch beschreibt die aus LoRaWAN entstehenden Potentiale, die zugrundeliegende Technik, die regulatorischen Anforderungen und die entsprechenden Einsatzfelder.

Es erscheint im Springer Verlag.

 

*****************************************************

Information zu den Autoren:

Marcel Linnemann ist Wirt. Ing. für den Bereich Energiewirtschaft und Mitarbeiter des Bereiches Innovation und Transformation der items GmbH in Münster.

Alexander Sommer ist Leiter des Bereiches Innovation und Transformation der items GmbH in Münster. Er ist Mitinitiator und Organisator des Münsterhack für digitale Stadtentwicklung und Leiter der Gruppe Technologie in der Blockchain-Initiative Energie.

Ralf Leufkes ist leitender Berater und Mitarbeiter des Bereiches Innovation und Transformation der items GmbH in Münster. Weiterhin ist er Co-Autor der DSAG-Handlungsempfehlung „Zukunftsfähige IT in der Energieversorgung“ und Initiator und Organisator des Münsterhack für eine digitale Stadtentwicklung.

items und DIGIMONDO bündeln Kompetenzen für die Digitalisierung von Stadtwerken

IT-Dienstleister und IoT-Software-Unternehmen starten Kooperation

Münster/Hamburg: Erprobte IoT-Technologie und erfahrene, operative Umsetzung ergänzen einander in erfolgreichen Digitalisierungsprojekten. Auf dieser Erkenntnis beruht die Kooperation des IoT-Software-Unternehmens DIGIMONDO aus Hamburg und dem IT-Dienstleister items aus Münster. Bereits zehn Stadtwerke betreuen die Partner gemeinsam.

Beide Unternehmen sind Experten in den sich komplementierenden Geschäftsfeldern IoT-Software und IT-Services. Die items GmbH ist ein leistungsstarker IT-Full-Service-Dienstleister mit 300 Mitarbeitern, der seit 20 Jahren für die Versorgungswirtschaft und für den ÖPNV arbeitet. Durch die Kooperation mit dem IoT-Software-Provider DIGIMONDO GmbH werden umfassende Kompetenzen für die Digitalisierung des kommunalen Raums gebündelt.

Eine Grundlage für die Entwicklung einer Stadt zur „Smart City“ bildet das Niedrigenergienetz LoRaWAN®. Über Sensoren, die innerhalb dieses Funknetzes Daten an einen Netzwerkserver senden, werden z. B. Stromzähler ausgelesen, die Verfügbarkeit von Parkplätzen geprüft oder Fernwärmeschächte kontrolliert.
„Gemeinsam mit unserem kompetenten und zuverlässigen Partner DIGIMONDO gelingt es uns, die Digitalisierung und das Internet der Dinge (IoT) schnell, kostengünstig und ideenreich in die Städte und Regionen zu bringen“, so Ludger Hemker, Geschäftsführer der items.

Während items das Projekt- und Innovationsmanagment (Konzeption von Anwendungsfällen in Zusammenarbeit mit den Kunden) sowie den IT-Service entlang der Wertschöpfungskette einbringt, bietet DIGIMONDO vielfältige Expertise im Bereich IoT sowie den technologischen Hintergrund mit dem LoRaWAN-Netzwerkserver firefly und dem IoT-Data-Hub niota.

„Wir möchten unsere Kunden in die Lage versetzen, IoT-Lösungen selbstständig auszuführen. Mit items haben wir für dieses Ziel einen kompetenten Partner an unserer Seite“, freut sich DIGIMONDO-Geschäftsführer Christopher Rath über die Kooperation.

Einige Stadtwerke aus Deutschland profitieren bereits von der Bündelung der Kompetenzen: Gemeinsam mit items und DIGIMONDO hat die SWO Netz GmbH ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz in Osnabrück aufgebaut, mit dem sie in kurzer Zeit einen wichtigen Beitrag zum Ausbau einer Smart City Osnabrück geleistet hat. Auf Basis der Ideen eines Hackathon (https://osnahack.de) – einem 2-tägigen Ideenwettbewerb – wurden zudem im Juli 2019 mit 50 Teilnehmern und rund 200 Gästen neue Produkt- und Geschäftsideen identifiziert.

“Gemeinsam mit items, DIGIMONDO, unseren Mitarbeitern und den Teilnehmern des Hackathon konnten bereits erste konkrete Projekte erfolgreich umgesetzt werden“, freut sich Geschäftsführer der SWO Netz GmbH Heinz-Werner Hölscher.
So wurden intern erste Potenziale bei der Optimierung eigener Prozesse gehoben (z. B. bei der Überwachung von Brunnen und Stromnetzstationen sowie der Steuerung von Straßenlaternen u. a. über eine App). Darüber hinaus befinden sich bereits weitere LoRaWAN-basierte Anwendungen gemeinsam mit der Stadt und externen Industriekunden in der Prüfung und Umsetzungsvorbereitung.

Silke Gärtner
Managerin Marketing & Corporate Communication

items GmbH | Hafenweg 7 | 48155 Münster
Postanschrift: Postfach 7609 | 48041 Münster
Fon: +49 251 20 83-13 01 | Mobil: +49 151 40 18 81 37 | www.itemsnet.de

Sitz der Gesellschaft: Münster | Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Ludger Hemker |
HRB 5491 des Amtsgerichtes Münster

items GmbH als Enabler und Plattform für die digitale Stadt

Die items hat sich als Full-Service-IT-Dienstleister für die Versorgungsbranche und den ÖPNV in den Jahren seit ihrer Gründung 1999 einen Namen gemacht. Hinter dem Begriff “Full-Service” verbirgt sich ein Dienstleistungsangebot, das die komplette Wertschöpfungskette von der Beratung über die Anwendungsbetreuung, die IT- und Applikations-Services bis hin zu Geschäftsprozess-Services abdeckt. Das Themenfeld Smart City erweitert das Lösungsportfolio der items GmbH und bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich auf die zukünftigen Veränderungen der Branche vorzubereiten.

Mit 300 Mitarbeitern mit theoretischem und praktischem Wissen, Betriebs- und Beratungs-Know-how sowie IT- und versorgungswirtschaftlicher Kompetenz sorgt items an fünf Standorten dafür, dass sich Kunden ganzheitlich betreut und in ihren Prozessen verstanden fühlen. items pflegt langfristige Kundenbeziehungen und ist eng mit der Branche vernetzt.

Die items GmbH hat sich als IT-Full-Service-Dienstleister für die Versorgungsbranche und den ÖPNV seit 1999 einen Namen gemacht. Das “Full-Service-Angebot” der items GmbH umfasst die komplette Wertschöpfungskette von der Beratung über die Einführung, die IT- und Applikations-Services bis hin zu Geschäftsprozess-Services. Das Themenfeld Smart City erweitert das Lösungsportfolio der items GmbH und bietet ihren Kunden die Möglichkeit, sich auf die zukünftigen Veränderungen der Branche vorzubereiten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.itemsnet.de oder direkt und persönlich von Alexander Sommer (Leiter Innovation) unter 0251 20 83-24 42 oder iti@itemsnet.de.

DIGIMONDO GmbH als IoT-Service- und Software-Provider

DIGIMONDO ist ein IoT-Software-Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg. 2016 wurde DIGIMONDO als Start-up im E.ON-Konzern gegründet. Das Ziel des Unternehmen ist es, durch IoT und Digitalisierung eine bessere, smarte Welt von morgen zu erschaffen. Mit der DIGIMONDO-Software firefly, einem LoRaWAN-Netzwerkserver und der Software niota, einer technologie-unabhängigen IoT-Plattform, können Kunden eigene IoT-Lösungen erstellen.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.DIGIMONDO.de oder direkt von Janina Held (Senior Manager Marketing & Projects) unter 040 360 99 720 oder janina.held@DIGIMONDO.de.

weiterführende Produkt- und Veranstaltungsinformationen der items GmbH

Unternehmenswebsite: www.itemsnet.de
Veranstaltungswebsite: www.itemsforum.de
City Link | Plattform: www.citylink.de
myinnoHUB | Innovationstool: www.myinnohub.de
itemsblogging | Unternehmensblog: www.itemsblogging.com

items GmbH in den sozialen Medien
Twitter | Facebook | Xing | Linkedin

Bildnachweis: v. l. n. r. Ludger Hemker, Geschäftsführer items GmbH und Christopher Rath, Geschäftsführer DIGIMONDO GmbH

Teamwork digital- den Arbeitsplatz weiterdenken!

Am 25.09.2019 haben wir in Münster eine spannende Fachveranstaltung für Sie kreiert, zu der wir versierte Referenten geladen haben und intensive Einblicke in den Einsatz neuer Collaboration-Tools und SaaS-Dienste geben. Auf der Teamwork digital stehen Themen wie Cloud-Security, Software-Asset-Management oder Microsoft Office Tools dabei genauso auf der Tagesordnung, wie Live-Beispiele zu speziellen Anwendungen rund um Share Point und Microsoft Teams. Der Focus der Veranstaltung liegt auf Best Practice Lösungen.
Wir freuen uns, wenn wir Sie als Teilnehmer für die Veranstaltung gewinnen und mit Ihnen gemeinsam den Arbeitsplatz weiterdenken können.

items auf dem VKU Stadtwerkekongress

Beim diesjährigen Branchentreffen der Kommunalwirtschaft, dem VKU Stadtwerkekongress in Kassel, geht es um den Kern jeder Verbindung: Gemeinsam Neues voranbringen.
Unter dem Motto „Verstehen. Verbinden. Vernetzen“ treffen sich erneut hochkarätige Impulsgeber und Entscheider aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Startups.
items unterstützt den Kongress als Sponsor und ist auch auf dem Ausstellerstand im Kongress Palais Kassel zu finden. Wir freuen uns, Sie vom 17.09.19 – 19.09.19 in Kassel zu persönlich zu treffen.

Hier geht es zum Programm des Stadtwerkekongresses