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Ein Tag mit…
Drei Fragen an Stefan Niehues

14. März 2022

Was machen die itemsianer eigentlich den ganzen Tag? Zum Beispiel, wenn sie als Projektmanager tätig sind. Um das herauszufinden, haben wir heute mit Stefan Niehues gesprochen.

1. Herr Niehues, wie sieht bei Ihnen als Projektmanager ein typischer Tagesablauf aus? Was sind Ihre Aufgaben?

Mein Tag verläuft meistens dynamisch und nicht immer bestimmt das, was im Kalender steht, am Ende auch meinen Tag. Wenn etwas nicht nach Plan läuft, werde ich als Projektleiter als erster informiert. Dann heißt es: schnell reagieren, die jeweiligen Experten zusammentrommeln und nach Lösungen suchen.

Jedes Projekt durchläuft verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Aufgaben. Zu Projektstart sind beispielsweise die Anforderungen der Kunden aufzunehmen, die Umsetzungsmöglichkeiten zu skizzieren und Konzepte zu begleiten. Wenn das inhaltliche Ziel umschrieben ist, geht es in die Planungsphase. Regelmäßige Abstimmung mit allen Projektbeteiligen und der Abgleich von Planung und tatsächlichem Projektfortschritt sind in der Umsetzungsphase das Gebot der Stunde. Richtig spannend wird es, wenn eine neue Software oder ein IT-System produktiv gesetzt wird. Ein minutiöser Ablaufplan und eine engmaschige Kommunikation sind dabei ebenso wichtig wie stets einen Plan B zu haben.

2. Das klingt nach einem abwechslungsreichen und spannenden Beruf. Was macht Ihnen daran am meisten Spaß?

Ich bin parallel mit mehreren Projektteams unterwegs. Jedes Team hat seine eigene Dynamik. So gibt es sowohl MitarbeiterInnen, die schon lange bei der items sind und mit denen sich eine gewisse Vertrautheit entwickelt hat, als auch neue Kolleginnen und Kollegen, die neue Perspektiven und Ideen anregen. Von diesem Mix profitieren alle: das Team, das Projekt und damit unsere Kunden. Mir macht es Spaß, mit allen zusammen an gemeinsamen Zielen zu arbeiten.

Meine Arbeit ist durch die Homeoffice-Situation nicht minder spannend geworden. Im Gegenteil: Innerhalb einer Minute wechsele ich zwischen Videokonferenzen mit unterschiedlichen Gesichtern und Themen.

Aus meiner Sicht bietet die Digitalisierung viele Herausforderungen, aber auch Chancen. Hunderte Netzbetreiber und Stromanbieter kommunizieren mittlerweile rund um die Uhr über komplexe IT-Systeme und das entsprechend den strikten, oft wechselnden Vorgaben der Bundesnetzagentur. Nicht zuletzt macht es mir große Freude, als Projektleiter Teil des aktuellen Wandels zu sein und diesen mit unseren Kunden zu gestalten.

3. Das wirkt, als sei der Job als Projektmanager schon immer Ihr Traumberuf gewesen! Kann man das so sagen?

Ehrlich gesagt habe ich schon recht früh in meiner Laufbahn daran gedacht, eine koordinative Funktion einzunehmen. Das Thema Projektmanagement hat mich schon länger interessiert, sodass ich nebenberuflich eine entsprechende Weiterbildung absolviert habe. Bei der items arbeitete ich zunächst im technischen Bereich und habe dann zunehmend auch Teilprojektleitungen übernommen. Schließlich bekam ich die Chance in ein Team aus hauptamtlichen IT-Projektleitern zu wechseln und diese habe ich direkt ergriffen.

Wir sind froh, dass Sie Ihren Traumberuf bei uns gefunden haben und uns hoffentlich noch lange erhalten bleiben. Herr Niehues, vielen Dank für diese spannenden Einblicke in Ihren Beruf.