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Ein Tag mit
Drei Fragen an Iryna Wasserberg

14. Februar 2022

Was machen die itemsianer eigentlich den ganzen Tag? Zum Beispiel, wenn sie als Geoinformatikerin tätig sind. Um das herauszufinden, haben wir heute mit Iryna Wasserberg gesprochen.

1. Frau Wasserberg, Sie arbeiten bei uns als Geoinformatikerin. Können Sie uns mehr darüber erzählen? Was sind Ihre täglichen Aufgaben?

Als Geoinformatikerin unterstütze ich unsere Kunden im Bereich geografischer Informationssysteme. Zum einen geht es um die individuelle Beratung bei der Entwicklung von konzeptuellen, effizienten Lösungen, entsprechend der Problemstellung und dem Anwendungsgebiet. Dazu gehören administrative Tätigkeiten wie Aufbau, Konfiguration sowie Wartung der Systeme und die Koordination von Projekten.

Zum anderen kümmere ich mich um den Support beim Aufbau der Geodatenbestände, deren Qualitätssicherung und Datenmodellierung sowie um die Entwicklung von Migrationskonzepten.  Als Anwendungsbetreuerin überwache ich die Leistungsmerkmale sowie Performance- und Kompatibilitätsanalyse der GIS, um so ein leistungsfähiges System aufzubauen. Damit ist hohe Produktivität bei den Prozessen der Datenerfassung und -darstellung sowie maximaler Arbeitskomfort für unsere Kunden gewährleistet. Auch bei der Bedienung der GIS-Anwendungen oder der Beseitigung möglicher Störungen unterstütze ich.

Nicht zuletzt entwickele ich Tools für die Automatisierung und Optimierung kundenspezifischer Geschäftsprozesse.

2. Ein breites Aufgabenspektrum! Was macht Ihnen an Ihrem Beruf am meisten Spaß?

GIS ist ein hochdynamisches, sich ständig weiterentwickelndes Gebiet, also ein spannendes Tool, das unterschiedliche Kenntnisse und Kompetenzen erfordert. Ich setze mich immer wieder mit neuen Themengebieten und Herausforderungen auseinander. Mit unseren Kunden oder meinen Kollegen aus verschiedenen Themengebieten und Abteilungen gemeinsam an innovativen Anwendungen, Ideen und Geschäftsmodellen zu arbeiten, macht mir Freude.

Das Besondere an meinem Job? Die Dynamik und Vielseitigkeit. Eine effiziente und nachhaltige Lösung für komplexe Fragestellungen zu erarbeiten und dabei den Fokus auf Einfachheit nicht zu verlieren, ist für mich persönlich die spannendste Aufgabe. Keep It Simple and Smart!

3. Das klingt, als wollten Sie schon immer als Geoinformatikerin arbeiten. Ist das so?

Ich wollte immer Naturwissenschaftlerin werden und als Forscherin auf einer Polarstation arbeiten, um Lösungen für die zunehmenden Probleme des Klimawandels zu finden. So habe ich Physische Geografie mit dem Schwerpunkt „Internationale Ökologische Zusammenarbeit“ studiert. Während des Studiums kam dann mein Interesse an GIS als Tool für die Analyse der Umweltprozesse und Modellierung von Landschaftsfunktionen auf.

Die Mitwirkung in Open Source Projekten sowie die intensive Kollaboration mit GIS Communities führten mich zu meinem ersten Job als Geoinformatikerin. Das war der Start in mein Berufsleben und ich konnte zwei Bereiche vereinen: Geo und IT.

Wir sind froh, dass Sie heute nicht auf einer Polarstation, sondern bei items zu finden sind. Frau Wasserberg, vielen Dank für diese interessanten Einblicke in Ihren Berufsalltag.